Sterbebegleitung

Sterbebegleitung - Seelenbegleitung

Meine Begleitung, meine Betreuung, mein Beistand erfüllen ihren Zweck, wenn der Sterbende oder die Angehörigen den Wunsch dazu haben, wenn ein Seelenbedürfnis dazu besteht. 


Praktische Begleitung: Zusammen mit dem Sterbenden, den Angehörigen und gegebenen-falls der Institution (Altersheim, Spital) versuche ich die Situation, das Umfeld des Sterben-den zu erfassen. Wir treffen Absprachen über Präsenzen, was es zu tun gilt, wer was wann und wie macht, auch an Formelles denken wir (zB. Patientenverfügung).

Unterhaltende Begleitung: Ich will den Sterbenden anhören, ihm zuhören, mit ihm reden, erzählen, vorlesen, Musik abspielen.

Psychologische Begleitung: Der Sterbende soll mein Mitfühlen spüren, ich will mittragen und beistehen bei physischen und seelischen Schmerzen. Vielleicht wünscht oder schätzt der scheidende Mensch Unterstützung mittels Körperkontakt wie Hände halten, Hände auflegen. Gespräche können wohltuend sein und Brücken bauen zwischen dem der geht und jenen die bleiben.
Spirituelle Begleitung, Seel(en)sorge:
Aktiv: Da-Sein, auf Wunsch des Patienten über Sinnes- und spirituelle Fragen reden, sinnie-ren, beten, lachen, trauern.
Passiv: Da -Sein, spirituelle Seelenbegleitung, in Gedanken mit der Seele kommunizieren, mitfühlen, aushalten, schweigen und trotzdem da sein, beruhigen, helfen loszulassen, im Über-gang begleiten.

Begleitung nach dem Sterben: spirituelle Begleitung der Seele in die geistige Welt. Persön-liches Abschied nehmen vom Verstorbenen. Totenwache. Rituale und Trauerbegleitung der Angehörigen soweit sie das wünschen.


 

Der Tod ist Teil des Lebens und trifft jeden. Und doch ist jedes Ster-ben anders. Jeder Mensch ist einmalig und hat ein individuelles, unantastbares Recht auf sein eigenes Sterben, auf seinen eigenen Tod. Jeder geht den Weg auf seine Weise. Ich darf ihn auf seinem Weg begleiten. Mehr nicht.

 

Sterbebegleitung Sterben heisst ganz zu sich zu kommen, heisst grenzenlos zu vertrauen und sich trauen, loszulassen.
Es ist für mich grundlegend, dem Sterbenden und den Angehörigen mit grösstem Respekt, Achtung und Achtsamkeit zu begegnen. Ich führe nicht,- ich begleite die Menschen auf einem ganz speziellen Stück ihres Lebens.

 

Der Tod ist nur eine Wegbiegung
auf der Strasse in die Unendlichkeit
Grabmal auf dem Friedhof Stansted


Den Tod anerkenne ich als Übergang in die geistige Dimension. Tod und Leben sind zwei Pole der gleichen Energie, des gleichen Phänomens, wie Ebbe und Flut, wie Tag und Nacht, wie Sommer und Winter. Sie sind nicht voneinander getrennt, keine Gegensätze, sie ergänzen sich. Der Tod ist nicht das Ende des Lebens, in Wirklichkeit ist der Tod die Vollendung eines Le-bens auf dieser Erde.

Sterben heisst ganz zu sich zu kommen, heisst grenzenlos zu vertrauen und sich trauen loszulassen, heisst sich in die Bedingungslosigkeit zu begeben.
Es gibt keine Zeit in der alles sich im nichts auflöst.
Es gibt aber eine Zeit in der alles sich zu einem grossartigen Eins vereint.

Aus dem tibetischen Buch vom Leben und Sterben. S. Rinpoche:

„Das tibetische Wort für Körper ist Lü; es bezeichnet „etwas, das man zu-rücklässt“ wie Gepäck. Jedes Mal, wenn wir Lü sagen, erinnert es uns dar-an, dass wir bloss Reisende sind, die vorübergehend Herberge in diesem Leben und in diesem Körper genommen haben.“
Sterben fragt nach der Bereitschaft, vertrauensvoll an- und hinzunehmen.

Sterben heisst Abschied nehmen von der irdischen Verbundenheit. Was gerade noch war wird jetzt Erinnerung, was in Liebe bestand wird in geistiger Verbindung fortbestehen von Seele zu Seele auf der geistigen Ebene.

 


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Sisy / Anna-Luise Hofmann-Furrer
SVNH-Mitglied, geprüft in geistigem Heilen
Dorf 50
4539 Farnern

032 636 21 59

Sisy.Hofmann@HerzensGut.ch
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